Missionsreise in die Ukraine im Herbst 2009In Matthäus 28, Vers 19 und 20 befahl Jesus seinen Jüngern ehe er zum Himmel auffuhr: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit“
Seit der eiserne Vorhang in der Ukraine gefallen ist, reist Mission Alte Schule meist zweimal jährlich in die Ukraine und besucht dort Versammlungen, zu denen sie Kontakt bekommen hat.
Am 23. Oktober 2009 fuhren die Brüder Harry F., Gerhard A. und Cornelius B. mit einem voller Hilfsgüter gepackten VW-Bus los in Richtung Ukraine, um den Menschen Gottes Wort und Unterstützung für den täglichen Bedarf zu bringen. In der Ukraine angekommen stieg Igor S. aus Believka hinzu, der die Brüder als Übersetzer begleitete.
Die erste Reiseetappe führte nach Luts'k, einer großen Stadt im Nordwesten der Ukraine. Auf dem Weg dorthin wurde noch eine junge Schwester in einem Dorf besucht, die sich bekehrt hatte, aber wenig andere Gleichgesinnte in ihrem Umkreis hat. In Lutsk selbst dann verkündigten die Brüder Gottes Wort in einer überregionalen Pfingstversammlung mit etwa 1000 Geschwistern. Burder Harry F. las aus Lukas 10, 17 bis 20. Jesus sagte zu seinen Jüngern, dass sie sich nicht darüber freuen sollten, dass ihnen die Geister in seinem Namen untertan sind, sondern darüber, dass ihre Namen im Himmel angeschrieben sind. Nicht die Gnadengaben, sondern allein der Lebenswandel bestimmt, ob unser Name im Buch des Lebens bestehen bleibt oder nicht.
Da es in der Ukraine auf dem Land sehr schwierig ist, Arbeit zu bekommen, ziehen viele Jugendliche in die Stadt, um dort Arbeit zu bekommen oder zu studieren. Deshalb sammeln sich in Luts'k ca. 500 Jugendliche zu Jugendstunden. In der Jugendversammlung am Montagabend war Prediger 12, 1 das Thema: „Und gedenke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre herzutreten, da du wirst sagen: „Sie gefallen mir nicht“;“ Josef zum Beispiel hatte in seiner Jugend verstanden, an seinen Schöpfer zu denken, ihn zu lieben und zu fürchten. Er wollte niemals gegen Gott sündigen!
Die nächsten Tage wurden verschiedene Versammlungen auf dem Land besucht, zu denen zwischen 50 und 150 Geschwister kamen. Verschiedene Leiter aus den Versammlungen, zu denen wir schon jahrelang Kontakt haben, führten zu den einzelnen Gemeinden, wo die frohe Botschaft vom Sieg über die Sünde und die Heiligung des Geistes frei verkündigt werden konnte. In der Regel fanden täglich eine Versammlung morgens und eine Versammlung abends statt. Auch zwei Baptistenversammlungen wurden besucht.
An vielen Orten wurden Hilfsgüter an Not leidende Geschwister verteilt. Nachdem im Lauf von zwei Wochen 21 Versammlungen besucht wurden, fand zum Abschluss in Ternopil‘ die Osteuropa-Brüderkonferenz statt – ein glaubensstärkendes und erbauliches Erlebnis mit Bruder K.J. Smith und etwa 400 Brüdern aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Ukraine und weiteren Ländern.
Nach diesem Wochenende wurde die ca. 1.500 km weite Heimreise über Polen angetreten. Die Mission Alte Schule bedankt sich herzlich für alle Unterstützung, Gebet und Spenden! |
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